Location: Universitätsbibliothek Basel, Vortragssaal 1. Stock
Organizer:
Universitätsbibliothek Basel
In der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1940 wurde Basel unvermittelt Teil des Kriegsgeschehens: Die Royal Air Force bombardierte das SBB-Areal im Gundeldingerquartier, vier Menschen starben. Der Angriff zeigte, wie verletzlich auch die neutrale Schweiz und insbesondere die Grenzstadt Basel war. Für Karl Schwarber, Leiter der Universitätsbibliothek Basel, stellte sich bereits in den dreissiger Jahren die Frage: Wie lassen sich Bücher vor Bomben, Plünderung und ideologisch motivierter Zerstörung der Nazis schützen? Und wie konnte der Betrieb aufrechterhalten werden, wenn ein Grossteil der Belegschaft im Aktivdienst stand? Der Themenabend beleuchtet, wie die UB Basel zwischen 1938 und 1945 auf diese Gefahren reagierte, welche Schutzmassnahmen ergriffen wurden und wie der Bibliotheksalltag unter Kriegsbedingungen organisiert war – gestützt auf bislang unveröffentlichte Archivquellen.
Treffpunkt: 18:00 Uhr, UB Hauptbibliothek, Vortragssaal (1. Stock)
Dauer: 75 Minuten
Der Eintritt ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
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