Ort: Universitätsbibliothek Basel, Vortragssaal 1. Stock
Veranstalter:
Universitätsbibliothek Basel mit dem Schwabe Verlag
Vor vier Jahren ist das siebenbändige „Allgemeine deutsche Glossarium” des Basler Professors Johann Jakob Spreng nach 250 Jahren erstmals erschienen. Zwei Begleitbände behandelten die näheren Umstände der Entstehung und mögliche Gründe des Nichterscheinens. Nun ist ein dritter Band erschienen, in dem sich Fachleute, die nicht an der Edition beteiligt waren, mit der Frage auseinandersetzen, um was für ein Wörterbuch es sich damals gehandelt hätte, wenn es, wie der Autor es formulierte, „nicht nur ein trockenes Wörterbuch“ gewesen wäre.
Neben dem Herausgeber sind es vier ausgewiesene Kenner der Wortforschung und der Lexikographie, die dem Verfasser des Glossariums einen Platz unter den damaligen Lexikographen zuweisen und auch der Frage nachgehen, ob die weitere Entwicklung eine andere gewesen wäre, wenn man die sieben Bände gekannt hätte. Die Beiträge zeigen auch, wie man sich heute einem solchen sperrigen und gleichzeitig faszinierenden Werk mit Gewinn nähern kann.
Die beteiligten Autoren werden anwesend sein und von ihren persönlichen Erfahrungen beim Umgang mit der Werk berichten.
Treffpunkt: 18:00 Uhr; UB Hauptbibliothek, Vortragssaal (1. Stock), keine Anmeldung erforderlich.
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