Medical Humanities

Aktuell im Schaufenster der UB MedizinMedical Humanities

Medizin im Dialog mit Gesellschaft, Kultur und Kunst

Die Medical Humanities verbinden Medizin mit Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Kunst. Sie helfen, Krankheit sowohl als biomedizinisches Geschehen als auch als subjektive menschliche Erfahrung zu verstehen. Im Zentrum stehen Perspektivenwechsel, Empathie und Selbstreflexion der Rolle und Identität als Ärzt*in: Fähigkeiten, die den respektvollen Umgang mit Patient*innen fördern.

Seit 1998 sind die Medical Humanities Teil des Humanmedizinstudiums an der Universität Basel. Lehrveranstaltungen wie «Literatur und Medizin», «Film und Medizin» oder «Reflective Writing» begleiten Studierende durch ihre Ausbildung und verbinden medizinische Praxis mit gesellschaftlichen Fragen.

Krankheitsgeschichten hören, verstehen und diskutieren

Die Lehrveranstaltungsreihe «Literatur und Medizin» findet im zweiten Bachelorjahr des Curriculums der Humanmedizin statt. Hier begegnen Studierende Autor*innen, deren Texte sich mit Krankheit, Behandlung und persönlichen Erfahrungen auseinandersetzen, und diskutieren diese interdisziplinär mit den Autor*innen sowie Expert*innen aus der Medizin und Literaturwissenschaft. 

Diese Begegnungen machen sichtbar, wie unterschiedlich Gesundheit und Krankheit erlebt und erzählt werden können. Die Lesungen und Gespräche eröffnen neue Perspektiven und regen zum Austausch zwischen Medizin und Literatur an.

Romane im Fokus

Im Schaufenster der UB Medizin werden aktuell Romane präsentiert, die in den letzten zehn Jahren Teil dieser Lehrveranstaltungsreihe waren. Sie decken eine grosse Bandbreite medizinischer Themen ab – von der eigenen Krebserkrankung bis zur Sterbebegleitung eines Familienmitglieds – und tragen dazu bei, ein mehrdimensionales Verständnis für Krankheit und die damit verbundenen Erfahrungen zu fördern. 

Hinweis: Die ausgestellten Romane und Zitate behandeln teilweise belastende Themen. Bitte achten Sie beim Lesen auf Ihr eigenes Wohlbefinden und nehmen Sie sich Raum, wenn Inhalte belastend wirken.

Ein Schaufenster der Universitätsbibliothek Medizin, in Zusammenarbeit mit den Medical Humanities und dem Deutschen Seminar, Professur Honold der Universität Basel.

 

 

 

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