
Seit 555 Jahren, also seit 1471, sammelt, bewahrt und vermittelt die UB das schriftliche Kulturerbe des Kantons Basel-Stadt und der Region. Erstmals bezeugt ist ihre Existenz durch einen Kauf- bzw. Besitzvermerk aus dem Jahr 1471, handschriftlich notiert und eingeklebt in einem frühen Druck. Sie ist damit die älteste weltliche Bibliothek der Schweiz. Ihre Schätze – darunter Handschriften und Drucke von Persönlichkeiten wie Erasmus von Rotterdam oder Friedrich Nietzsche (UNESCO-Weltdokumentenerbe) – sind von herausragender internationaler Bedeutung. Zugleich versteht sich die UB als moderner und lebendiger Ort des Wissens, zugänglich für alle.
555 Jahre nach diesem mutmasslichen Gründungsjahr begeht die UB ihr Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten. Den Auftakt macht Direktorin Alice Keller am 3. Juni 2026 mit einer Tour d’Horizon durch die UB-Büchergeschichte und durch Leben und Wirken ihrer Amtsvorgänger. Den Schlusspunkt der Feierlichkeiten bildet die Vernissage eines ganz besonderen Auftragswerks, dessen Identität hier noch nicht verraten wird. Sie findet am 19. November 2026 in der Aula der Universität in Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Wissenschaft und Politik statt.
Jurybericht Studienauftrag Hebelschanze, 2025
Festschrift Gustav Binz, Oberbibliothekar der öffentlichen Bibliothek der Universität Basel, 1935
Die öffentliche Bibliothek der Universität Basel in den Jahren 1914-1939
Andreas Heusler: Geschichte der Öffentlichen Bibliothek der Universität Basel, 1896